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Flüssiggas ist eine starke Energie, die auch im Haushalt für die
Heizung und die Warmwasserbereitung sowie in der Industrie für alle
Wärmeprozesse eingesetzt wird.
Eine der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von
Flüssiggas ist der Antrieb von Motoren. Autogas ist Flüssiggas. Es
eignet sich als Kraftstoff ebenso gut wie Benzin, Diesel oder Erdgas.
Die Qualitätsanforderungen an Autogas sind europaweit einheitlich
geregelt und ermöglichen somit einen problemlosen grenzüberschreitenden
Einsatz der Autogasfahrzeuge. Eine der prägnantesten Eigenschaften von
Autogas ist seine hohe Klopffestigkeit, die den Zusatz von Additiven
unnötig macht.
Autogasfahrzeug, ist das was Besonderes?
Ja und Nein. Autogasmotoren arbeiten genauso wie alle gängigen
Ottomotoren. Es wird „nur“ anstelle eines Benzin-Luftgemisches ein
Flüssiggas-Luftgemisch in den Zylindern verbrannt. Allerdings läuft
dadurch der Motor weicher, wodurch der Verschleiß geringer ist.
Außerdem fahren Autogasfahrzeuge wesentlich umweltschonender und der
Kraftstoff kostet nur etwa die Hälfte von Superbenzin.
Gibt es verschiedene Gasfahrzeuge?
Ja, das führt auch immer wieder zu Verwechslungen. Grundsätzlich gibt
es Gasfahrzeuge, die mit Flüssiggas betrieben werden und Fahrzeuge,
deren Antriebsenergie Erdgas ist. Biogas als Kraftstoff ist in der
Versuchsphase und Wasserstoff noch in weiter Ferne. Doch nur Flüssiggas
als Kraftstoff ist Autogas!
Flüssiggas
(Autogas LPG) wird
vorwiegend bei der Förderung von Erdgas und Rohöl gewonnen und als
Begleitgas bzw. Bestandteil von nassem Erdgas. Das in Deutschland
eingesetzte Flüssiggas entstammt zu einem großen Teil aus der
Nordseeförderung. Autogas wird bei einem Druck von nur ca. 6 - 8 bar in
einem Autogastank gespeichert. Der Prüfdruck der Tanks beträgt dagegen
mindestens 30 bar. Autogas verflüssigt sich bereits bei geringem Druck
selbstständig. Es muss daher nicht aufwändig verflüssigt werden. Diese
physikalischen Effekte lassen sich auch an Hand von Gasfeuerzeugen
zeigen, in denen sich nichts anderes als Flüssiggas befindet.
Erdgas
(CNG) Erdgas wird auf
einen Druck von 200 bis 250 bar verdichtet und über spezielle
Fülleinrichtungen in den Tank gepresst. Der Prüfdruck des Tankes muss
daher mindestens 600 bar betragen.
Biogas
entsteht unter
Ausschluss von Luft durch Vergärung von z. B. Gülle und organischen
Abfällen. Theoretisch könnten Gasfahrzeuge auch mit Biogas fahren.
Allerdings müsste dazu dessen Qualität stark aufbereitet werden. Ein
Breiteneinsatz zeichnet sich derzeit nicht ab.
Welcher Gasantrieb ist weiter verbreitet?
Ganz eindeutig Flüssiggas. Es wird schon seit Jahrzehnten als Autogas
bezeichnet und eingesetzt. Autogas ist daher auch weltweit der
verbreitetste alternative Kraftstoff. In Europa gibt es circa 4 Mio.
Autogasfahrzeuge. Weltweit sind es bereits über 10 Mio. Hinzu kommt der
Einsatz in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs. Allein in den
europäischen Städten sind 1.400 Busse unterwegs.
Ist Autogas als Kraftstoff eine neuzeitliche Erfindung?
Nein! Bereits seit 1920 wird Autogas in Amerika eingesetzt. In
Deutschland gibt es Autogasfahrzeuge seit den 60er Jahren. Mit
Einführung des Katalysators, der mit einer Steuerbefreiung verbunden
war, wurde die Weiterentwicklung unterbrochen.
Was bringt das Umsteigen auf Autogas?
Dank der geringeren Betriebs- und Kraftstoffkosten sparen Sie bei jeder
Fahrt ordentlich Euros. Autogas kostet etwa die Hälfte von Superbenzin!
Außerdem schonen Sie die Umwelt, z. B. durch deutlich reduzierte
Treibhausgasemissionen (CO2).
Was kostet das Ausrüsten auf Autogas?
Die Ausrüstkosten auf Autogas betragen je nach Fahrzeugtyp zwischen
1.800 und 2.700 Euro. Bereits bei einer jährlichen Fahrleistung von
30.000 Kilometern amortisiert sich diese Investition bei einem
Mittelklassewagen nach knapp zwei Jahren. Ab dann wird so richtig
gespart.
Kann man jedes Auto auf Autogas ausrüsten?
Im Grundsatz ja, Voraussetzung ist, das Fahrzeug hat einen Ottomotor.
Ob kleiner Mittelklasse-Pkw, Ferrari oder Rolls-Royce ist letztlich
unerheblich. Auch auf ein Automatikgetriebe müssen Sie nicht
verzichten. Ausnahme sind derzeit noch Fahrzeuge mit
Benzindirekteinspritzung.
Wo wird mein Auto auf Autogas ausgerüstet?
Nur zugelassene Fachbetriebe dürfen die Ausrüstung übernehmen. Der
Einbau einer Autogasanlage muss von TÜV oder DEKRA überprüft und
begutachtet werden. Der Autogasantrieb wird danach in die KfZ-Papiere
(KfZ-Brief und KfZ-Schein!) eingetragen.
Zusammen mit anderen Fachverbänden hat der Deutsche
Verband Flüssiggas DVFG e. V. einheitliche Standards der
Ausrüstbetriebe festgelegt. Eine stets aktuelle Liste der
Ausrüsterfirmen in Deutschland finden Sie auf unserer
Autogas-Ausrüster-Seite.
Gibt es andere TÜV-Intervalle?
Nein, Autogasfahrzeuge werden wie jeder konventionelle Pkw behandelt.
Passiert etwas mit dem Motor bei der Ausrüstung?
Nein, Ottomotoren sind relativ einfach auf Autogas umzustellen. Die
Ausrüstung erfolgt ohne mechanische Veränderungen am Motor. Komfort und
Leistung des Fahrzeuges bleiben uneingeschränkt.
Ist die Inspektion aufwändiger und teurer?
Nein, nur die zusätzliche Prüfung der Autogasanlage und des Tanks kommen hinzu.
Ist bei der Motorpflege etwas besonderes zu beachten?
Nein, wenn Sie Ihr Autogasfahrzeug ebenso gut pflegen wie Ihren
Benziner und die normalen Inspektionsintervalle einhalten, haben Sie
viele Jahre Freude daran, für nur die Hälfte zu tanken und
kostengünstig zu fahren.
Wie funktioniert Autogastechnik eigentlich?
Einfach! Hinsichtlich ihrer Kraftstoffversorgung lassen sich
Autogasfahrzeuge in zwei Gruppen einteilen: monovalente Fahrzeuge, die
ausschließlich mit Flüssiggas fahren, dies sind vor allem Busse und
Lkw. Bivalente Fahrzeuge, die neben dem Gastank über einen Benzintank
verfügen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können.
Autogas bietet den Vorteil, dass es in allen
Otto-Motoren auf einfache Weise eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht
den Antrieb wahlweise mit Autogas oder Benzin (sog. bivalenter
Antrieb).
Per Knopfdruck kann auch während der Fahrt von
Autogas- auf Benzinbetrieb gewechselt werden. Der bivalente Antrieb
garantiert somit eine deutlich größere Reichweite. Ein Pluspunkt, der
in der gegenwärtigen Aufbauphase des Autogastankstellennetzes einen
besonderen praktischen Wert hat.
Gibt es auch Autogasfahrzeuge ab Werk?
Ja! Mehrere europäische Fahrzeughersteller bieten schon ab Werk ihre
neuen Fahrzeugmodelle in einer Autogasausführung in verschiedenen
EU-Ländern an. So z. B. Volvo, Ford, Opel, Lada und Renault. Bezüglich
der Situation in Deutschland sollten Sie Ihren Händler direkt darauf
ansprechen, denn noch ist die Nachfrage nicht groß genug, dass
Autogasfahrzeuge auf Lager vorrätig sind.
Welche dieser sogenannten OEM-Autogasfahrzeuge (OEM =
original equipment manufacturer) bereits ab wann erhältlich sind,
können Sie auf unserer Autogasfahrzeuge-Liste sehen.
Wie kommt man an ein OEM-Fahrzeug?
Die im Internet aufgeführten Autogasfahrzeuge besitzen eine europäische Typzulassung.
Wichtiger Hinweis:
Diese Fahrzeuge können somit in jedem Staat der EU ohne weitere
Fahrzeugprüfungen für den Straßenverkehr zugelassen werden. Mit der
europäischen Typzulassung sind die Fahrzeughersteller angehalten, auch
in Deutschland Interessenten die Möglichkeit zu eröffnen, ein solches
OEM-Fahrzeug zu bestellen (z. B. über Sonderbestellcodes bei den
Händlern), unabhängig davon, ob das Autogasfahrzeug offiziell in den
Verkaufsprospekten/-listen angeboten wird.
Was ist unter bivalenter Autogasanlage zu verstehen?
Bivalent heißt, dass man sowohl mit Autogas wie auch mit Benzin fahren
kann (so genannte bivalente Fahrzeuge). Bei der Ausrüstung wird mittels
eines speziellen Einbausatzes in einem serienmäßigen Benzinfahrzeug die
zusätzliche Nutzung von Autogas ermöglicht. Der Benzinbetrieb bleibt
davon unberührt.
Wichtigstes Kriterium für eine bivalente
Autogasanlage ist, dass sie mit der in dem umzurüstenden Benzinfahrzeug
jeweils eingesetzten Kfz-Technologie kompatibel ist. Die am Markt
vorhandenen Autogassysteme lassen sich in einem ersten Schritt in so
genannte Venturisysteme (selbst-ansaugende Systeme) und
Einspritzsysteme unterteilen.
Wie funktioniert eine Autogasanlage?
Im Prinzip ganz einfach! Ein Verdampferdruckregler überführt das aus
dem Tank in flüssiger Form geleitete Autogas in einen gasförmigen
Zustand. Gleichzeitig wird dieses Gas auf den für die Gemischbildung
notwendigen Druck reduziert. Moderne Autogassysteme entsprechen
prinzipiell einer Benzineinspritzanlage und erfassen zur Regelung der
Gemischbildung eine Vielzahl von Motorkenngrößen. Sie führen dabei das
Gas in separaten Leitungen direkt bis vor die Einlassventile der
einzelnen Zylinder. Ein Mikroprozessor regelt den Autogasantrieb und
stellt so eine schadstoffarme und wirkungsoptimierte Verbrennung im
Motor sicher.
Wird der Kofferraum kleiner?
Nicht unbedingt, denn die Tanks können innerhalb des Fahrzeuges, z. B.
in der Reserveradmulde im Kofferraum, oder als Unterflurtanks montiert
werden. Autogas wird unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 8
bar in flüssiger Form im Autogastank gespeichert (zum Vergleich: Erdgas
bis 250 bar). Dies ermöglicht schon mit relativ kleinen Autogastanks
große Reichweiten.
Wie weit kommt man mit einer Autogasfüllung?
Mit den gängigen Tankgrößen lassen sich je nach Fahrweise und
Fahrzeugtyp problemlos 500 Kilometer mit einer Tankfüllung zurücklegen.
Bei bivalenten Autogasfahrzeugen (Autogas und Benzin) verdoppelt sich
die Reichweite, also auf bis zu 1000 Kilometer.
Wo wird das Autogas eingefüllt?
Wie Benzin wird Autogas in Tanks gefüllt. Als Kraftstofftanks werden
spezielle Autogastanks – im Allgemeinen Stahlbehälter – verwendet, die
mit entsprechenden Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet
sind.
Ist das Betanken schwierig?
Nein! Das Tanken von Autogas ist durch die Ausrüstung der Fahrzeuge
ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die
Betankungszeiten sind sehr kurz und vergleichbar mit denen bei
konventionellen Kraftstoffen.
Kann man beim Tanken etwas falsch machen?
Nein! Die Zapfsäulen für Autogas- und Erdgastankstellen sind eindeutig
gekennzeichnet und haben unterschiedliche Einfüllventile, damit wird
eine Verwechslung ausgeschlossen.
Entspricht der Autogas-Verbrauch dem Benzinverbrauch?
Nein! Richtwert für Mehrverbrauch bei Autogas-Pkw gegenüber Benzin Pkw
beträgt etwa 20 Prozent. Bei den Kostenvergleichen ist das
berücksichtigt.
Muss ich an der Zapfsäule von Kilogramm auf Liter umrechnen?
Aber nein! Autogas ist flüssig, daher wird es – im Gegensatz zu
Erdgas-Kraftstoff – ganz wie Sie es gewohnt sind, in Litern angezeigt.
Gibt es ausreichend Autogas-Tankstellen?
Das öffentlich zugängliche Autogas-Tankstellennetz in Deutschland wurde
durch das Engagement der deutschen Flüssiggas-Wirtschaft in den letzten
Jahren zügig ausgebaut. Zurzeit gibt es rund 1.900
Autogas-Tankstellen. So besteht bereits heute schon in den meisten
Ballungsgebieten die Möglichkeit, an öffentlichen Tankstellen Autogas
zu tanken. Weitere Autogas-Tankstellen sind im Bau oder in der Planung.
Bis Ende 2006 rechnet man mit einem flächendeckenden Tankstellennetz.
Parallel hierzu befinden sich bereits ca. 1.200
gewerblich genutzte Flüssiggastankstellen in Betrieb, die für die
Betankung von firmeneigenen Flottenfahrzeugen mit Autogas genutzt
werden können.
In den Beneluxstaaten, in Frankreich, Italien, Polen
und Tschechien gibt es bereits ein flächendeckendes
Autogas-Tankstellennetz. In Europa sind zurzeit rund 20.000
Autogastankstellen in Betrieb.
Machen die Autoversicherer Probleme?
Nein, sie behandeln Autogasfahrzeuge wie jedes andere Auto auch. Einige
bieten sogar günstigere Ökotarife an. Fragen Sie danach!
Und die Kfz-Steuer?
In
Deutschland wird die Kfz-Steuer unter anderem auch nach den
Abgasemissionen bemessen. Die KFZ-Steuer bleibt üblicherweise beim
Umstieg auf einen Autogasantrieb unverändert, da bei einem bivalenten
Antrieb weiterhin die Möglichkeit besteht mit Benzin zu fahren. Bei
einer konkreten Ausrüstung auf Autogas erteilt Ihnen hierzu die
Ausrüstfirma nähere Informationen.
Ist Autogas sicher?
Ja!
Autogas ist genauso sicher oder gefährlich wie Benzin oder Diesel. Die
Bauteile der Autogasanlage sind besonders geprüft und nach
ECE-Vorschriften typgenehmigt. Der Einbau der Anlage erfolgt nach den
Regeln der StVO und wird von TÜV/DEKRA begutachtet.
Ist Parken in Tiefgaragen verboten?
Vielfach mangelt es an Information
Bereits mit der Muster-Garagenverordnung vom März 1988, einer
gemeinsamen bauordnungsrechtlichen Grundlage für die einzelnen
Bundesländer, wurde das Abstellen von Kraftfahrzeugen, die mit
Flüssiggas betrieben werden, ohne Einschränkung auch in Tiefgaragen
zugelassen.
Diese Regelung trägt dem Sicherheitsstandard der
Autogastechnik Rechnung und wurde zwischenzeitlich in allen
Bundesländern in Landesrecht umgesetzt. Leider verwirren aber noch alte
Verbotsschilder.
Diese Regelung wird nochmals durch neuerliche
Untersuchungen bestätigt. So wurde in einer TNO Studie in den
Niederlande das Gefährdungspotential von Flüssiggasfahrzeugen und
Benzinfahrzeugen in Tiefgaragen analysiert, mit dem Ergebnis, dass das
Gefährdungspotential von Flüssiggasfahrzeugen niedriger eingestuft wird
als das von Benzinfahrzeugen.
Leider wird das Thema immer wieder aus Unkenntnis der
Sachlage missverständlich interpretiert, so dass sich an einer Vielzahl
öffentlicher Garagen noch die alten Verbotsschilder befinden, die das
Abstellen „druckgasbetriebener Fahrzeuge“ verbieten. Diese
Verbotsschilder entsprechen nicht mehr den aktuellen Regelungen (s.
auch Tabelle). Um den Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen nicht
unnötig zu erschweren, hat hierüber z. B. die Stadt München auch schon
gezielt die Öffentlichkeit informiert und darauf hingewiesen, dass
diese Schilder entfernt werden sollten.
Landesgaragen-Verordnungen
Parken autogasbetriebener Fahrzeuge in Garagen
Muster der ARGEBAU für die Bundesländer MGarVO
Parken in Garagen zugelassen
Baden-Württemberg GaVO vom7. Juli 1997 (GBl. S. 332):
Parken in Garagen zugelassen
Bayern GaVO vom 30.11.93:
Parken in Garagen zugelassen
Berlin Anlagen-Prüfverordnung vom 1.06.2004:
Parken in Garagen zugelassen
Brandenburg BbgGStV vom 12.10.94 /geändert durch Verordnung vom 20. September 2001:
Parken in Garagen zugelassen
Bremen Anwendung der MGarVO
Parken in Garagen zugelassen
(BremGaVO vom 10.11.80 findet keine Anwendung in diesem Punkt (s. §23),
da neue Erkenntnisse gegenüber 1980 vorliegen (s. MGarVO); Abweichung
ist beim Unteren Bauaufsichtsamt formlos zu beantragen)
Hamburg GarVO vom 17.04.90:
Parken in Garagen zugelassen
Hessen GaVO vom 16.11.95:
Parken in Garagen zugelassen
Mecklenburg-Vorpommern GarVO vom 10.11.93:
Parken in Garagen zugelassen
Niedersachsen GaVO vom 04.09.89
Parken in Garagen zugelassen
Nordrhein-Westfalen GaVO vom 02.11.90:
Parken in Garagen zugelassen
Rheinland-Pfalz GaVo vom 13.07.90:
Parken in Garagen zugelassen
Saarland Anwendung der MGarVO
Parken in Garagen zugelassen
(GaVO vom 30.08.76 findet mit Bezug auf MGarVO keine Anwendung in
diesem Punkt (s. § 24), Abweichung ist beim Unteren Bauaufsichtsamt
formlos zu beantragen)
Sachsen SächsGarVO vom 17.01.95:
Parken in Garagen zugelassen
Sachsen-Anhalt GarAnordnung vom 10.09.90:
Parken in Garagen zugelassen
Schleswig-Holstein GarVO vom 30.11.95
Parken in Garagen zugelassen
Thüringen ThürGarVO vom 28.03.95:
Parken in Garagen zugelassen
Wie sicher sind Autogastanks?
Der druckfeste Behälter besteht aus etwa 3,5 mm starkem Stahl.
Umfangreiche Sicherheitseinrichtungen, z. B. ein Sicherheitsventil und
ein automatisch arbeitender Befüllstopp am Autogastank, sorgen dafür,
dass sich in der Autogasanlage kein unzulässiger Druck aufbauen kann.
Ferngesteuerte Absperrarmaturen, Rückschlag- und Rohrbruchventile
verhindern zuverlässig ungewollten Gasaustritt. Autogastank,
Verschraubungen und Sicherheitseinrichtungen gewährleisten selbst bei
einem Unfall oder bei Brand einen größtmöglichen Sicherheitsstandard.
Jeder installierte Autogastank durchläuft eine
umfangreiche Sicherheitsprüfung. Die bestandene Prüfung wird mit einer
Prüfbescheinigung bestätigt. Crashtests belegen, dass die Tanks auch
den härtesten mechanischen und technischen Belastungen standhalten.
Dies gilt auch im Falle eine Brandes.
Wie stelle ich fest, dass Autogas austritt?
Das eigentlich geruchlose Autogas ist odiert, d. h. es wird dem
Flüssiggas ein markanter Geruchsstoff beigemischt, dadurch riecht man
sofort, wenn Autogas ausgetreten sein sollte.
Ist Autogas gesundheitsschädlich?
Nein! Flüssiggas bzw. Autogas ist ungiftig und daher wesentlich
unbedenklicher im Einsatz wie z. B. Benzin. Dies ist ja auch der Grund,
warum Autogastankstellen in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden
dürfen.
Beim Betanken wird die Zapfpistole mittels
Überwurfring auf dem Gewinde des Füllstutzens am Fahrzeug fest
verschraubt. Dadurch ergibt sich ein geschlossenes System.
Ist Autogas wirklich so umweltschonend wie man sagt?
Ja! Autogasfahrzeuge können schon heute einen effektiven Beitrag
leisten, die vom Straßenverkehr verursachten Umweltbelastungen
erheblich zu reduzieren, ohne jedoch Umweltschutz in einen Verzicht auf
Mobilität münden zu lassen. Auch die Klimabilanz fällt deutlich
positiver aus: Fahrzeuge im Autogasbetrieb ermittieren gegenüber
Benzinfahrzeugen rund 18 Prozent weniger des Treibhausgases CO2.
Insbesondere im Bereich CO2 ist die Umweltbelastung durch Kfz-Abgase
sehr groß. Ein konventionell angetriebenes Auto bläst bei einer
jährlichen Fahrleistung von 35.000 km insgesamt etwa 6,6 Tonnen CO2 in
die Umgebung. Bereits die 25.000 Autogas-Fahrzeuge, die in Deutschland
fahren, reduzieren die CO2-Belastung um ca. 30.000 Tonnen jährlich.
Wäre es nicht sinnvoller, auf das Wasserstoffauto zu warten?
Ganz sicher nicht, denn bis serienreife Pkw mit Wasserstoff fahren
können, werden noch Jahrzehnte vergehen. Da aber Flüssiggas eine
wichtige Brückenfunktion zur Brennstoffzelle einnimmt, engagiert sich
die Flüssiggasbranche auch auf diesem Gebiet.
Von politischer Seite hört man so wenig über Autogas. Hat das einen Grund?
Keinen nachvollziehbaren zumindest. In den europäischen Nachbarländern
und in den Schriften der Europäischen Union (EU) wird Autogas als
alternativer Kraftstoff ausdrücklich empfohlen. Schon aus diesem Grund
wird die deutsche Politik nicht auf die Gleichbehandlung von Flüssiggas
als Autogas und Erdgas als Kraftstoff verzichten.
Wer vertreibt eigentlich Autogas?
Die gesamte Infrastruktur für die Versorgung mit Autogas wurde und wird
von den vorwiegend mittelständischen Unternehmen der Flüssiggasbranche
aufgebaut. Eine flächendeckende Versorgung zeichnet sich bereits für
die nächsten Jahre ab.
Wie lange wird es Autogas geben?
So lange es Erdöl und Erdgas gibt, wird es auch Flüssiggas bzw. Autogas geben, also noch sehr lange.
In den Kosten unschlagbar, stimmt das?
Ja! Autogas bietet klare technische und wirtschaftliche Vorteile. Die
Ausrüstung von Pkw und Transportern ist für jedermann bezahlbar. Der
technische Aufwand, Autogas einzusetzen, ist gering, weil unter anderem
die Betriebsdrücke in Flüssiggasanlagen verhältnismäßig gering sind.
Das Gas lässt sich sehr leicht verflüssigen.
Ist Autogas zukunftssicher?
Ja! Mit Autogas sichern Sie sich Ihre Mobilität auch für die Zukunft zu
fairen Preisen. Mit Autogas tanken Sie für die Hälfte. Mit Autogas
entscheiden Sie sich für einen zukunfts- und versorgungssicheren
Kraftstoff. Mit Autogas schonen Sie die Umwelt und helfen, die Luft in
den Städten schadstofffreier zu machen.
Wir hoffen, wir haben Sie von Autogas überzeugt und Sie entscheiden sich für „Gute Fahrt mit Autogas“.
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